Earth hour bedeutet: Am letzten Samstag im März um 20:30 Uhr (Ortszeit) das Licht auszuschalten und für eine Stunde aus zu lassen. Es geht dabei nicht so sehr darum Strom zu sparen, sondern sich selbst bewusst zu werden wie sehr man davon abhängig ist. Letztes Jahr hab ich diese Idee ausgeweitet auf Computer und Telefon und zwar nicht nur für eine Stunde sondern den ganzen Abend und die darauf folgende Nacht (was nicht so ein großes Problem war ;)). Da ich keinen Fernseher und keinen Internetanschluss zu Hause habe und mich sowieso kaum jemand anruft, ist es mir recht leicht gefallen. Deshalb hab ich die Regeln dieses Jahr verschärft:
Keine Elektrizität - aus dem Netz oder aus Baterien, kein Gas oder sonstige Treibstoffe (außer meinem - kalten - Essen, Streichhölzern und Kerzen) und das für 36 Stunden. Also am Samstag Abend hab ich den Kühlschrank abgestellt und bis Montag Morgen galt es kalt zu duschen, keine Zeitangaben zu haben außer Kirchenglockengebimmel und keinen Tee. Das sind die Dinge, die mich am meisten eingeschränkt haben. Und diesen Blogbeitrag hab ich natürlich auf Papier geschrieben! Mit einem Stift!
Und ich stelle fest: Es geht! Glücklicherweise ist es noch nicht so heiß, dass Lebensmittel ungekühlt verderben aber auch nicht so kalt, dass ich warm duschen müsste oder heißen Tee bräuchte. Was mir aber bewusst wurde ist, dass ich indirekt immernoch Unmengen von Energie "verbrauche". Alles was mich umgibt wurde natürlich unter Energieaufwand hergestellt und das Meiste wohl leider auch auf Kosten (materiell) ärmerer Menschen und der Natur. Oft wissen wir es gar nicht und ich dachte bisher auch nicht so genau darüber nach. Jetzt werde ich natürlich nicht alle meine Sachen wegwerfen und in eine Höhle ziehen, aber ich werde wohl noch mehr darauf achten, sorgsam mit den Dingen umzugehen. Denn sie haben nicht nur den Wert, der sich in Geld berechnen lässt - und der allzu oft verzerrt ist.
Meine ganz persönlichen, äußerst subjektiven, manchmal nicht ganz ernst gemeinten Gedanken über das Leben (fast) am Rande des Kontinents, und überhaupt
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Montag, 2. April 2012
Montag, 4. Oktober 2010
Regen
Was der Titel eventuell nicht vermuten lässt, die heutige Botschaft lautet: Das Leben ist schön! Woher ich das weiß? Hmm, gute Frage. Vielleicht, weil ich Mensch bin. ;) Wer es mir trotzdem nicht glauben kann, bekommt hier ein paar meiner Sichtweisen aufgezählt.
Zu den Dingen, die ich am liebsten mag, gehört mein Bett! Abends müde ins Bett zu gehen ist meiner Ansicht nach eines der größten Geschenke, die man bekommen kann. Dass man müde ist setzt voraus, dass man einen ausgefüllten Tag hatte. Und das Bett an sich verspricht Geborgenheit, Wärme, Ruhe, Schlaf und Erholung. Und das bekommt man jeden Tag gratis! Das ist doch klasse, oder?
Jetzt hab ich gleich mit dem Abend angefangen, aber zurück zum Tag. Man verlässt das Haus und trifft auf: Das Wetter - immer wieder Gegenstand der Unzufriedenheit. Aber warum? Ist es nicht Energieverschwendung, sich über etwas zu ärgern, was man sowieso nicht ändern kann? Ich weiß, ich selbst finde die Hitze manchmal unerträglich, oder den dauernden Regen deprimierend. Das geht wohl jedem so. Aber hat nicht alles auch seine guten Seiten?
Eine weitere ganz simple Sache, die mich aber trotzdem sehr zufrieden macht, ist einen saubere Wohnung. Wenn es also mal wieder ans Putzen geht, hilft es mir immer zur Motivation an das Ergebnis zu denken.
Für viele Menschen ist es unschön (bishin zu unerträglich), allein zu sein. Ich glaube dafür fehlt mir einfach ein Gen. Ich bin zufrieden mit dem Alleinleben. Mit mir selber komm ich glücklicherweise ganz gut klar. :)
Ach so, und nochmal zum Titel: Heute hat es hier zum ersten Mal seit Monaten wieder richtig geregnet.
Zu den Dingen, die ich am liebsten mag, gehört mein Bett! Abends müde ins Bett zu gehen ist meiner Ansicht nach eines der größten Geschenke, die man bekommen kann. Dass man müde ist setzt voraus, dass man einen ausgefüllten Tag hatte. Und das Bett an sich verspricht Geborgenheit, Wärme, Ruhe, Schlaf und Erholung. Und das bekommt man jeden Tag gratis! Das ist doch klasse, oder?
Jetzt hab ich gleich mit dem Abend angefangen, aber zurück zum Tag. Man verlässt das Haus und trifft auf: Das Wetter - immer wieder Gegenstand der Unzufriedenheit. Aber warum? Ist es nicht Energieverschwendung, sich über etwas zu ärgern, was man sowieso nicht ändern kann? Ich weiß, ich selbst finde die Hitze manchmal unerträglich, oder den dauernden Regen deprimierend. Das geht wohl jedem so. Aber hat nicht alles auch seine guten Seiten?
- Es ist nieselig trüb, alles grau und obendrein auch noch kalt? Wann schmeckt eine Tasse Tee besser als an so einem Tag?
- Die Sonne brennt ohne Erbarmen, es ist lebensfeindlich heiß? Immer dran denken: der nächste Winter kommt bestimmt.
- Der Winter ist da, der Schnee liegt knietief und es sind -20 °C? Hmm... ich seh hier kein Problem ;) - vorausgesetzt es gibt Häuser mit Heizungen und Badewannen. Keine Heizung? Sport hilft! Am besten Abends vorm Schlafen gehen, denn frierend ins Bett gehen macht das ganze tolle Erlebnis (siehe oben) zunichte.
- Es regnet seit Tagen ohne Unterlass? Eine weitere Gelegenheit meine wasserdichten Schuhe und meinen Sturmschirm einem Härtetest zu unterziehen.
Eine weitere ganz simple Sache, die mich aber trotzdem sehr zufrieden macht, ist einen saubere Wohnung. Wenn es also mal wieder ans Putzen geht, hilft es mir immer zur Motivation an das Ergebnis zu denken.
Für viele Menschen ist es unschön (bishin zu unerträglich), allein zu sein. Ich glaube dafür fehlt mir einfach ein Gen. Ich bin zufrieden mit dem Alleinleben. Mit mir selber komm ich glücklicherweise ganz gut klar. :)
Ach so, und nochmal zum Titel: Heute hat es hier zum ersten Mal seit Monaten wieder richtig geregnet.
Samstag, 12. Juni 2010
Ist lange her, was?
Ja, ich lebe noch. Und gar nicht mal schlecht ;) Ich arbeite ziemlich viel und versuche zusätzlich meine Freunde unterzubringen, da die Zeit des Abschieds immer näher rückt. Heute Nachmittag verlassen zwei von ihnen Portugal. Darum gab es gestern eine Abschiedsparty auf der 9 Nationalitäten vertreten waren. (bei 16 Leuten!) Das war ein Spaß! Amtssprache war portañol, da die meisten aus Südamerika kommen. Ich hab nicht viel gesagt, aber verstanden, worum es ging - jedenfalls immer, wenn ich zugehört hab... Das kann ganz schön anstrengend werden mit der Zeit.
Was ist sonst so los?
Ich bin grad noch bissl erkältet, allerdings ist es schon viel besser. Hier ists nämlich grad deutlich kälter als in Deutschland die letzten Tage und es regnet wieder jeden Tag. Das hätte ich nicht erwartet, aber ich glaub auch nicht, dass es lange anhält. Außerdem ist das auch ganz angenehm. Da ich ja weiß, dass die große Hitze irgendwann kommen wird. Spätestens wenn ich im August wieder aus Deutschland zurück komme. Ich hab übrigens meine Flüge gebucht und freu mich schon riiiiieeeesig, nach Hause zu kommen.
Aber zurück zur großen Hitze: Ich hab vorgesorgt und mich endlich um einen Wasserfilter gekümmert. Jetzt brauch ich zum Glück kein Wasser mehr schleppen. Das einzige Filtersystem, das ich finden konnte, welches auch Aluminium rausfiltert, musste ich aus den USA einfliegen lassen. Der Versand hat am Ende mehr gekostet als das Filtersystem plus zwei Ersatzfilter. Aber es lohnt sich trotzdem - also vorausgesetzt, der Filter tut auch, was der Hersteller verspricht. Ich muss nichts mehr schleppen, spare Geld und produziere weniger Müll! :)
Noch was: Ich versuche, eine neue Wohnung zu finden. Mércia zieht ja Mitte Juli aus und Inês auch demnächst irgendwann. Und ich hab eigentlich keine große Lust, mich jedes Semester an neue Leute zu gewöhnen. Naja, die Wohnungssuche gestaltet sich zur Zeit noch recht schwierig. Ich hoffe aber, dass ich bessere Chancen habe, wenn das Semester rum ist. Im August sind Ferien und da wird sicher einiges frei.
Und noch was: Diese Woche hab ich ein Päckchen bekommen! Mit fünf Büchern drinne! Und Schoki! Und Kekse! :) Danke an den Absender! Ich freu mich schon auf viiiiieeeeele gemütliche Lesestunden :)
So, das wars erstmal... glaub ich...
Was ist sonst so los?
Ich bin grad noch bissl erkältet, allerdings ist es schon viel besser. Hier ists nämlich grad deutlich kälter als in Deutschland die letzten Tage und es regnet wieder jeden Tag. Das hätte ich nicht erwartet, aber ich glaub auch nicht, dass es lange anhält. Außerdem ist das auch ganz angenehm. Da ich ja weiß, dass die große Hitze irgendwann kommen wird. Spätestens wenn ich im August wieder aus Deutschland zurück komme. Ich hab übrigens meine Flüge gebucht und freu mich schon riiiiieeeesig, nach Hause zu kommen.
Aber zurück zur großen Hitze: Ich hab vorgesorgt und mich endlich um einen Wasserfilter gekümmert. Jetzt brauch ich zum Glück kein Wasser mehr schleppen. Das einzige Filtersystem, das ich finden konnte, welches auch Aluminium rausfiltert, musste ich aus den USA einfliegen lassen. Der Versand hat am Ende mehr gekostet als das Filtersystem plus zwei Ersatzfilter. Aber es lohnt sich trotzdem - also vorausgesetzt, der Filter tut auch, was der Hersteller verspricht. Ich muss nichts mehr schleppen, spare Geld und produziere weniger Müll! :)
Noch was: Ich versuche, eine neue Wohnung zu finden. Mércia zieht ja Mitte Juli aus und Inês auch demnächst irgendwann. Und ich hab eigentlich keine große Lust, mich jedes Semester an neue Leute zu gewöhnen. Naja, die Wohnungssuche gestaltet sich zur Zeit noch recht schwierig. Ich hoffe aber, dass ich bessere Chancen habe, wenn das Semester rum ist. Im August sind Ferien und da wird sicher einiges frei.
Und noch was: Diese Woche hab ich ein Päckchen bekommen! Mit fünf Büchern drinne! Und Schoki! Und Kekse! :) Danke an den Absender! Ich freu mich schon auf viiiiieeeeele gemütliche Lesestunden :)
So, das wars erstmal... glaub ich...
Sonntag, 10. Januar 2010
Soviel Neues
Das neue Jahr brachte einige Neuigkeiten. Die schlimmste (für mich) ist, dass das Wasser in Évora zu stark mit Schwermetallen und Aluminium belastet ist. Auch in Portugal gibt es dafür Richtwerte und die werden hier zum Teil um das Doppelte überschritten. Ich weiß das zwar auch alles nur aus zweiter Hand (also von Mércia, die jemanden kennt, der in der Wasserwirtschaft in Évora arbeitet), aber vermutet hab ich das schon irgendwie. Als ich nämlich das letzte Mal Blut spenden war (Mitte Dezember in Neuhausen), war mein Eisenwert doppelt so hoch (!) als ein knappes Jahr vorher und die 7 Jahre davor, in denen ich schon Blut spende. Und wenn in dem Wasser soviel Eisen drin ist (mir fällt kein anderer plausibler Grund ein für die hohen Eisenwerte), warum auch nicht noch anderes Metall. Gut, dass ich in letzter Zeit nicht auf einem Schrottplatz war. Da wär ich vielleicht noch an so nem Riesenmagneten hängen geblieben. ;)
Jetzt müssen wir also Wasser kaufen. Wasser zum Trinken, Wasser zum Kochen und am besten auch noch zum Zähneputzen... Da kommt ganz schön was zusammen. Und Abkochen hilft ja bei Schwermetallbelastung nicht viel.
Aber weil das für mich keine Lösung auf Dauer ist, werd ich mich mal nach einem Filtergerät umgucken (müssen). Kennt sich damit jemand aus?
Eine weitere Neuigkeit (nicht ganz so überraschend): mein neuer Heizer heizt ganz gut, ist aber auch nicht waschmaschinen-, mikrowellen- und nicht mal toasterkompatibel. Ich bin gespannt, ob wenigstens alle drei Heizer (Mércias, Inês' und meiner) gleichzeitig laufen können. Inês ist übers Wochenende daheim. Daher konnten wir das noch nicht testen.
Jetzt erweist es sich als Nachteil, dass ich das schönste Zimmer hab mit den zwei Fenstern. Warm wird es hier nämlich auch mit Heizer nicht wirklich. Darum sitz ich mit Handschuhen hier, hab mir auch lieber noch meine Decke übergeworfen und trinke Tee (aus gekauftem Wasser). Mir geht ständig durch den Kopf, wieviel Energie man auf diese Weise in einem isolierten Haus sparen könnte. Da bräuchte man ja fast gar nicht mehr heizen...
Naja, Bewegung macht ja auch warm. Also Wasser schleppen aus dem Supermarkt zum Beispiel. Oder laufen. Oder Rad fahren. Da war allerdings mal wieder die Luft runter, als ich wieder kam. Da ich den Hinterreifen schon zweimal geflickt hatte, hab ich mir mal einen neuen Schlauch gekauft. Es zeigte sich dann, dass sich die Flicken gelöst hatten. Liegt das am Flickzeug? Oder hab ich einfach keine Ahnung? Das muss ich wohl noch bissl üben...
Und dann hat mir Mércia noch eine lustige Geschichte erzählt. Anfang der Woche gab es ein Erdbeben. Also mal ein richtiges. So ein paar kleine gibts hier immer mal. Aber da haben wohl sogar die Lampen richtig geschaukelt. Naja, das Haus steht jedenfalls noch.
So, ich mach mir erstmal noch nen Tee. :)
Jetzt müssen wir also Wasser kaufen. Wasser zum Trinken, Wasser zum Kochen und am besten auch noch zum Zähneputzen... Da kommt ganz schön was zusammen. Und Abkochen hilft ja bei Schwermetallbelastung nicht viel.
Aber weil das für mich keine Lösung auf Dauer ist, werd ich mich mal nach einem Filtergerät umgucken (müssen). Kennt sich damit jemand aus?
Eine weitere Neuigkeit (nicht ganz so überraschend): mein neuer Heizer heizt ganz gut, ist aber auch nicht waschmaschinen-, mikrowellen- und nicht mal toasterkompatibel. Ich bin gespannt, ob wenigstens alle drei Heizer (Mércias, Inês' und meiner) gleichzeitig laufen können. Inês ist übers Wochenende daheim. Daher konnten wir das noch nicht testen.
Jetzt erweist es sich als Nachteil, dass ich das schönste Zimmer hab mit den zwei Fenstern. Warm wird es hier nämlich auch mit Heizer nicht wirklich. Darum sitz ich mit Handschuhen hier, hab mir auch lieber noch meine Decke übergeworfen und trinke Tee (aus gekauftem Wasser). Mir geht ständig durch den Kopf, wieviel Energie man auf diese Weise in einem isolierten Haus sparen könnte. Da bräuchte man ja fast gar nicht mehr heizen...
Naja, Bewegung macht ja auch warm. Also Wasser schleppen aus dem Supermarkt zum Beispiel. Oder laufen. Oder Rad fahren. Da war allerdings mal wieder die Luft runter, als ich wieder kam. Da ich den Hinterreifen schon zweimal geflickt hatte, hab ich mir mal einen neuen Schlauch gekauft. Es zeigte sich dann, dass sich die Flicken gelöst hatten. Liegt das am Flickzeug? Oder hab ich einfach keine Ahnung? Das muss ich wohl noch bissl üben...
Und dann hat mir Mércia noch eine lustige Geschichte erzählt. Anfang der Woche gab es ein Erdbeben. Also mal ein richtiges. So ein paar kleine gibts hier immer mal. Aber da haben wohl sogar die Lampen richtig geschaukelt. Naja, das Haus steht jedenfalls noch.
So, ich mach mir erstmal noch nen Tee. :)
Samstag, 5. Dezember 2009
Unter Strom
... oder eben auch nicht. So wie heute. Es passiert ja oft mal, dass es die Sicherung raushaut. Zum Beispiel, wenn wir gleichzeitig heizen und die Mikrowelle benutzen. Heute wollte Inês bügeln während die Waschmaschine lief. (Ein weiser Mann hat mal gesagt, dass man ja erst nach dem Wäschewaschen bügelt... :) Unsere Stromversorgung scheit der gleichen Meinung zu sein.)
Normalerweise schaltet man die Sicherung in so einem Fall einfach wieder an und wartet mit Bügeln, bis die Waschmaschine fertig ist. Aber heut war das nicht ganz so einfach. Wir haben alle möglichen Knöpfe und Hebel und Schalter gedrückt, aber der Strom wollte nicht wiederkommen. Und einer der Schalter war auch noch kaputt. Vielleicht war das ja die Ursache? Wer weiß... Wir haben also erstmal Leonor angerufen. Die kam vorbei, konnte auch nichts tun und hat die Stromversorgungsleute angerufen. Die wollten dann irgendwann jemanden vorbei schicken. Es ist Samstag, das könnte also etwas dauern.
Erstaulicherweise standen eine halbe Stunde später die Elektriker vor der Tür. Die Hauptsicherung musste ausgetauscht werden. Das ging auch relativ schnell. Jetzt haben wir also wieder Strom. Allerdings weiß ich nicht, ob die neue Sicherung jetzt nicht mehr so oft rausfliegt. Ich werde mich lieber nicht drauf verlassen...
Zur Zeit nutze ich ab und zu die Toaster-Heizung (siehe früheren Beitrag und Foto), die ja das größte Problem für die Sicherung darstellt (das Bügeleisen benutzen wir nicht so oft). Aber am Montag wird sich das ändern. Da werde ich mich um 9 in die Schlange portugiesischer Omis vorm Lidl einreihen und versuchen, einen neuen Heizlüfter zu ergattern.
Apropos Omis, wahrscheinlich wird eher eine Schlange Opis vorm Lidl warten. Natürlich von ihren Frauen beauftragt... Eine ähliche Situation kann ich nämlich jeden Samstag und Sonntag vor meinem Fenster beobachten. Um 9 kommt nämlich das Bäckerauto - ich glaube jeden Tag, aber in der Woche bin ich da ja nie daheim (weil ich vorm Lidl warte). Und ab halb neun kommen da hauptsächlich alte Herren und warten. Die wenigen Frauen, die dabei sind, tragen schwarz...
Da sieht man also sofort, wer in Portugal die Hosen anhat. Soweit ich das mitbekommen habe, brauchen die meisten portugiesischen Männer aber auch jemanden, der ihnen sagt, wos langgeht. Erst die Mama und später die Frau.
Normalerweise schaltet man die Sicherung in so einem Fall einfach wieder an und wartet mit Bügeln, bis die Waschmaschine fertig ist. Aber heut war das nicht ganz so einfach. Wir haben alle möglichen Knöpfe und Hebel und Schalter gedrückt, aber der Strom wollte nicht wiederkommen. Und einer der Schalter war auch noch kaputt. Vielleicht war das ja die Ursache? Wer weiß... Wir haben also erstmal Leonor angerufen. Die kam vorbei, konnte auch nichts tun und hat die Stromversorgungsleute angerufen. Die wollten dann irgendwann jemanden vorbei schicken. Es ist Samstag, das könnte also etwas dauern.
Erstaulicherweise standen eine halbe Stunde später die Elektriker vor der Tür. Die Hauptsicherung musste ausgetauscht werden. Das ging auch relativ schnell. Jetzt haben wir also wieder Strom. Allerdings weiß ich nicht, ob die neue Sicherung jetzt nicht mehr so oft rausfliegt. Ich werde mich lieber nicht drauf verlassen...
Apropos Omis, wahrscheinlich wird eher eine Schlange Opis vorm Lidl warten. Natürlich von ihren Frauen beauftragt... Eine ähliche Situation kann ich nämlich jeden Samstag und Sonntag vor meinem Fenster beobachten. Um 9 kommt nämlich das Bäckerauto - ich glaube jeden Tag, aber in der Woche bin ich da ja nie daheim (weil ich vorm Lidl warte). Und ab halb neun kommen da hauptsächlich alte Herren und warten. Die wenigen Frauen, die dabei sind, tragen schwarz...
Da sieht man also sofort, wer in Portugal die Hosen anhat. Soweit ich das mitbekommen habe, brauchen die meisten portugiesischen Männer aber auch jemanden, der ihnen sagt, wos langgeht. Erst die Mama und später die Frau.
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