Dienstag, 16. August 2011

Bäcker sein

Mein Vati hat mal gesagt, dass ich selbst dann einen Kuchen backen kann, wenn gar keine Zutaten im Haus sind. Ein noch besseres Gefühl als beim Kuchen backen (kaum vorstellbar) hat man aber, wenn man sein eigenes Brot bäckt. Das erfüllt mich immer mit tiefster Zufriedenheit. Man hat ein Brot und weiß was drin ist. Man hat Zeit - und natürlich viel Liebe - investiert und das schmeckt man! Das hat mir in meiner neuen Wohnung mit Miniküche ohne Backröhre immer gefehlt. Jetzt hab ich aber in einem (sehr guten) italienisch vegetarischen Kochbuch ein Rezept für ein Brot gefunden, das hauptsächlich in der Pfanne gebacken wird. Das Kochbuch sagt, dass das Brot danach noch 5 Minuten in den Ofen soll. Hallo? 5 Minuten? Was soll das bringen? Ich habs einfach ignoriert. Es hat geklappt! Und mein erstes Pfannenbrot war superlecker!

Das heißt also: Bäcker ist man, wenn man ohne Zutaten und ohne Backröhre immer noch backen kann :)

Kommentare:

  1. Du Bräterin! ;) Das ist cool! Wie lange hat das Brot denn ge"braten"? Kannst Du mir das Rezept geben? Ist es aus Weizen- oder Vollkornmehl?

    AntwortenLöschen
  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

    AntwortenLöschen
  3. ach ähm... Rezept... hmm. Also ja:
    Zwei Tassen Mehl (Weizenmehl, Vollkornmehl, Weizenvollkornmehl ;) ), nicht ganz voll.
    Mit Hefe (ich hab Trockenhefe genommen, vielleicht einen TL, kommt auf die Tassengröße an), einem bis anderthalb TL Salz und einem TL Zucker vermischen.
    Mit einem EL Öl und ner halben Tasse Wasser (oder bissl mehr...) zu nem weichen Teig verarbeiten.
    35 min stehen lassen, leicht durchkneten.
    Nochmal 35 min stehen lassen.
    Die Teigkugel halbieren (oder nicht, je nachdem, wie groß deine Pfanne ist) und flach drücken.
    Bissl Mehl in die Pfanne stäuben und erhitzen (auf kleiner Flamme).
    Wenn das Mehl braun ist, das ganze raus schütteln und den Teigfladen rein legen.
    15-20 min backen, rumdrehen, nochmal 10-15 min backen.
    Fertsch!
    (So hab ichs gemacht. Wenn du wissen willst, was im Backbuch steht, kann ich dir das aber auch noch mal abtippen...)

    edit: hatte nen Tippfehler drin

    AntwortenLöschen
  4. Cool! Danke! Mal sehen, ob ich das auch mal probiere. Ich such ja immer noch nach DEM perfekten Brot hier in Norddeutschland. ;)

    AntwortenLöschen
  5. Naja, im Gegensatz zu Leipzig oder Berlin hat doch HH einiges zu bieten. In Niendorf gibts einen zigfach prämierten Bäcker, Königge oder so ähnlich. Falls es dich also mal aus Norderstedt ein wenig weiter südlich treiben sollte, weißt du jetzt, wo es leckeres Brot gibt, vor allem die Brötchen sind klasse.
    Und wo ist dein Lieblingsbäcker in Berlin?

    AntwortenLöschen
  6. Meinst Du Bäckerei Hönig? Kenn ich zwar nicht, hab ich aber grad im Internet gefunden. Ist aber ganz schön weit, um morgens Brötchen zu holen! ;)
    In Berlin kenn ich mich nicht aus. Wir haben einfach immer die Brötchen bei der Bäckerei im Kaisers gekauft. Ich glaub, Kaisers gibts aber nicht mehr. Aber auch so sind die Bäckereien in Berlin doch super. ;)

    AntwortenLöschen
  7. Yep, Hönig wars. Brötchen sind zwar gut, aber meiner Meinung nach im Gegensatz zu HH dann doch etwas schlechter. Allwörden ist auch ziemlich gut, wie ich finde. Besonders die Schoko-Franzbrötchen. Lecker.

    AntwortenLöschen
  8. das sollte ich vielleicht auch mal ausprobieren. Vielleicht morgen oder so. Ich berichte dir, wenn es geklappt hat :). Viel Spaß übrigens mit dem Buch, hoffe, du findest was Spannendes drin.

    AntwortenLöschen